Doppelbetten

Früher war das Doppelbett der Traum von jedem Paar. Heute ist dieses Bett schon lange vor der Hochzeit Alltag. Das Kennzeichen des Doppelbetts: Es ist für zwei Personen gedacht.

Ein Problem bringt das europäische Doppelbett meistens mit sich, das man in den USA elegant gelöst hat: in Europa gibt es eine Ritze. Das ist darauf zurückzuführen, dass zwar das Bettgestell für zwei Personen ausgelegt ist, ebenso aber auch der Lattenrost und die Matratze. Beim Lattenrost sind es Stabilitätsgründe, bei der Matratze Gewichtsgründe, die diese Zweiteilung mit sich bringen. Der Unterschied zum Boxspringbett: dort ist wenigstens die oberste dünnere Matratze aus einem Stück.

Dem kann man inzwischen dadurch abhelfen, dass man „scharfkantige“ Matratzen auswählt, die an der Seite auch ausreichend stabil sind. Dann kann man einen gemeinsamen Bettbezug für beide Matratzen wählen. Ob da die Ritze dann noch stört? Wenn die Matratzen dicht aneinander liegen, zieht es wenigstens nicht …

Während es in früheren Zeiten noch zwei nebeneinander gestellte Einzelbetten waren, ist heute das Doppelbett Standard im Elternschlafzimmer. Doppelbetten gibt es in verschiedenen Ausführungen. Nicht nur in der Standardgröße von 200 auf 200 Zentimeter ist es zu haben. Auch schmalere Betten bis hin zu 140 x 200 cm werden noch als Doppelbetten bezeichnet, auch wenn es eigentlich für zwei bequem nebeneinander passende Schläfer schon die Breite von 180 cm sein sollte. Doch kommt dies auf die persönlichen Gewohnheiten des Paares an.

Doppelbetten gibt es auch in Überlänge. Die Breite bleibt meist bei zwei Metern. Die Länge von 2,20 Meter ist heute aber kein Sondermaß mehr, auf das man lange warten muss. Schließlich sind die Menschen in den letzten Jahrzehnten immer länger geworden, und das schlägt sich auch in der Bettengröße nieder.

Doppelbetten bestehen aus dem Bettgestell, zwei Lattenrosten, zwei Matratzen und meist auch zwei Bettdecken. So weit wie in den USA, dass zur durchgehenden Matratze auch nur eine Bettdecke für zwei Personen gehört, geht man hierzulande noch nicht. Zwei getrennte Decken erlauben immerhin mehr persönlichen Komfort für die Schläfer, die ja nicht immer die völlig gleichen Gewohnheiten haben müssen.